Drescher-Polka

(Musik: Johannes Romer, Text: Peter Rapp)

 

 

Wenn in de Fremd de Guller kreit, un d´Glocke schleet fünf mol,

no isch´es wieder Ziit für iis, vom scheene Diefa-Dal.

Mir fanget mit em Drescha a, am Morge´ scho ganz bald,

isch´s au no´h strenga Winter, un au gar bitter Kalt.

Wia hemmer wieder Nacht rumm brocht, mei Geld isch glaub verschenkt,

de Kopf der brummt un d´Rippe den weh, mei Kreiz isch ganz verrenkt.

Mir Drescher sin vill unterweags, im ganze Gei um´nannt,

für´s Drescha un fürs Vögelfanga do sin mir jo bekannt.

Refrain:

Gem´er dra´, älle Ma´, jetz´fängt des Drescha a.

Eins, zwei, drei un vier, uff´em Bode in de Schier,

des goht im Ringelra, wia mer schlät an Backa na´h.

Eins, zwei, drei, un so, ja so dreschat mir des Stroh,

butz wird au, mit vill radau, Mühle derf net stau,

butz wird au, mit vill radau, Butzmühle derf net stau.

Eins, zwei, drei, un vier, uff´em Bode in de Schier,

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Zwischenspiel:

Ihr Hecke-Pfiefer kommet raus - kommet raus aus ei´erm haus,

dia Fasnet dia fangt jetzt a - so mer se noch ka´,

denn vill zu schnell goht des vorbei - mit der scheena Narretei,

drum her mit eich, jetz´isch´es gleich - au Trübsal macht net reich.

Refrain:

Gem´er dra´, älle Ma´, jetz´ fängt des Drescha a.

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